Die Filmreihe für Trash-, Exploitation- und Sleaze-Fans

Präsentiert von
Filmhauskino
und GEBÄUDE 9
Seit Dezember 2007 widmen sich Filmhauskino und GEBÄUDE 9 mit der Reihe SOMETHING WEIRD CINEMA der Kultur des Mitternachtskinos.
Aus den dunkelsten Ecken europäischer Filmarchive ans Licht gezerrt, erstrahlen 35mm & 16mm-Filmkopien dreimal im Monat im neuen Glanz auf der Leinwand: Exploitation- und Trashfilme, Genrekino, Horrorschocker und Splattergranaten, Abseitiges, Schräges und Vergessenes aus den Randbereichen der Filmgeschichte...psychotronisch und bewußtseinserweiternd!
Jenseits filmischer Norm und gutem Geschmack!

Alle Vorführungen im
Filmhaus Kino, Maybachstrasse 111, 50670 Köln
Mai

Mi, 4. Mai / 21.30 Uhr: GOODFELLAS
„Solange ich denken kann, wollte ich schon immer ein Gangster werden.“ Henry Hill, Brooklyn, N.Y. 1955 … Nach SCARFACE im März zeigt something weird cinema einen weiteren der ganz großen Klassiker des US-Mafiafilms. Kommt alle !

Mi, 11. Mai / 21 Uhr: DRIVER

Ryan O’Neal gibt Gas als Fluchtwagenfahrer und weil er weit und breit der Beste ist, wird er von allen Gangster engagiert, die es aus gutem Grund eilig haben. Um den ‚Driver‘ zu fassen, greift ein Detective (Bruce Dern) zu einer List… Die Konfrontation der beiden Opponenten erinnert an die besten Filme von Jean-Pierre Melville. Die beiden langen Autojagden gehören zu den atemberaubendsten überhaupt. Regisseur Walter Hill, der als Regie-Assistent bei BULLITT eine der spektakulärsten Autojagden mitinszenierte, setzte hier nicht nur auf rasante Car-Action: Die Konfrontation der zwei Hauptfiguren (keine der Personen wird mit Namen angesprochen) wird sorgfältig entwickelt, die nächtlichen Aufnahmen von Los Angeles als undurchsichtiges Gewirr von Garagen und Highways schaffen eine düstere, fast irreal wirkende Atmosphäre. Fazit: Rasant und abgefahren – ein moderner Film noir.“ Cinema

Sa (!), 28. Mai / 21 Uhr: Dirty Pictures meets something weird cinema … again! ROCKIT – FINAL EXECUTOR
+ BRUCE LEE – DIE GROSSE KAMPFMASCHINE

ROCKIT – FINAL EXECUTOR
Regie: Romolo Guerrieri
Italien 1984, ca. 92 Min, 35mm, DF, FSK 18

Zum Auftakt wird eine schmutzige Nuklear-Bombe von Romolo Guerrieri gezündet, die ein postapokalyptisches Endzeit-Szenario mit allen dazugehörigen Ingredienzen auf die Leinwand zaubert. Freunde italienischer Mad-Max-Rip-Offs werden mit voller Zylinderdrehzahl in die Kiesgrube cineastischen Sondermülls gefahren – und vor Freude jauchzen!

„Nach der atomaren Katastrophe werden die strahlenverseuchten Menschen von denen abgeschlachtet, die ohne Schaden geblieben sind: Motorisierte Wüstlinge ziehen durchs Land und töten, was ihnen begegnet. In einem jungen Ingenieur ersteht den Gemordeten ein gnadenloser Rächer. Die Endzeit-Story dient lediglich als Staffage für Brutalitäten und Sadismen.“ Lexikon des internationalen Films

Und hier nun jemand, der Ahnung von der Materie hat: „Dieser Italo-Endzeit-Kracher von Romolo Guerrieri bietet so ziemlich Alles auf, was das Genre-Nerd-Herz auch begehrt. Als Kulissen dieser post-apokalyptischen Welt mit ihrer neuen Gesellschaftsordnung dienen u.a. altbewährte Steinbrüche, Wüstenlandstriche und zerfallene Fabrikbauten und als Nahrungsmittel gibt es nur noch ‚lebendes Büchsenfleisch‘. […] Die deutsche Synchronisation schürt das barbarische Spektakel um ein Weiteres an und der minimale Synthie-Score von Carlo De Nonno treibt auch so einige akustische Stilblüten, die dem Zuhörer wiederum an manchen Stellen ein liebevolles Grinsen ins Gesicht zaubert. Fazit: Ein 80er-Italo-Endzeit-Trash-Spektakel der Extraklasse!“ Richie Pistilli, Dirty Pictures / Italo-Cinema.de

BRUCE LEE – DIE GROSSE KAMPFMASCHINE
Regie: Jun Gallardo
OT: They Call Him Chop-suey, Philippinen 1975, 35mm, DF, FSK 18

„Von der Italo-Endzwit-Kiesgrube geht’s im gelben Kampf-Strampler auf die Philippinen. Bruceploitation der besonders weirden Sorte! Schlaghosen, Shoot-outs, Verfolgungsjagten, Slapstick, heisse Babes, Bruce-Lee-Gejohle und reichlich Fratzengeballer! Rumble in the Jungle!
Sie nennen ihn Chop Suey, ihn, der nur ein Ziel kennt: So zu werden wie Bruce Lee, sein großes Idol. Verbissen und zäh wie eine Raubkatze trainierend, wird er zu einer Kanone aller asiatischen Kampfarten, besonders des Kung-Fu. Als Chop Suey nach dem Tode seines Großvaters im Restaurant seiner Tante Ming aushilft, wird er Zeuge, wie Agenten eines skrupellosen Erpressersyndikats seine Tante hinrichten. Von diesem Augenblick an hat sich Jackson, der das Vergnügungsviertel in China Town kontrollieren lässt, Chop Suey zum Todfeind gemacht…“ Traxx, Dirty Pictures

„Eine zusammengestümperte Sex-and-Crime-Story, mit Kämpfen, billigen Späßen und sadistischen Einlagen aufgebessert.“ Lexikon des internationalen Films